Padel wird auf einem kleineren Feld als Tennis gespielt, das von Wänden umgeben ist, von denen der Ball abprallen darf. Die Spieler verwenden spezielle Padel-Schläger, die solide sind und keine Saiten haben, sowie einen weichen, leichteren Ball, ähnlich einem Tennisball.
Das Punktesystem ähnelt dem im Tennis, mit Spielen, Sätzen und Matches. Der Aufschlag muss jedoch unterhalb der Hüfte und immer unterhalb der Netzkante ausgeführt werden, was eine der charakteristischen Regeln von Padel ist. Der Ball darf wie im Squash nach dem ersten Bodenkontakt einmal von den Wänden abprallen, bevor er zurückgespielt wird.
Padel wird wegen seines sozialen Aspekts und der strategischen Tiefe geschätzt. Die geringere Feldgröße und die Möglichkeit, die Wände ins Spiel zu bringen, fördern lange Ballwechsel und erfordern ein hohes Maß an Taktik, Teamarbeit und Präzision.
Ursprünglich in Mexiko erfunden, hat Padel insbesondere in Spanien und Italien an Popularität gewonnen und breitet sich zunehmend weltweit aus. Der Sport ist für Spieler aller Altersgruppen und Fähigkeitsstufen geeignet.